MONDO BIZARR

"Dereinst ballten sich die Schmuddel- und 24-Stunden-Kinos auf der 42nd Street in New York. Für wenig Geld konnte man dort den ganzen Tag schmutzige B-Movies schnabulieren, während dankbare Obdachlose im harten Winter in der letzten Reihe schlummerten. Diese Zeit ist nun lange vorbei, New York wird immer ordentlicher und auch in Düsseldorf ist die kleine Schmuddelkinomeile um den Bahnhof schon längst bereinigt. MONDO BIZARR springt in die Bresche und präsentiert an einem Freitag im Monat ein 35mm-Double-Feature, welches sich garantiert NICHT gewaschen hat! Klassiker des internationalen Exploitation-Films, Raritäten, Wahnsinniges und völlig Abstruses, kombiniert mit einer spektakulären Trailershow, machen diese Abende zu einem denkwürdigen Retro-Ereignis, welches das Bahnhofskino vergangener Tage hochleben läßt! Seid mit dabei, wenn es heißt: Willkommen in der 42nd Street Düsseldorf!" Was 2003 als MONDO BIZARRO in einem Kulturverein mit VHS Double Feature Abenden begann, machte schon bald den Sprung in die Programmkinos von Düsseldorf: Das Atelier im Savoy, das Bambi Filmstudio (als VHS Video Matinee), und schließlich das Filmmuseum Düsseldorf, die Black Box - wo auch einmal im Jahr der beliebte "Im Bahnhofskino um die Welt" Weekender stattfindet.

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Filmmuseum Düsseldorf


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  1. “Duell Hoch Zwei!”
NAVAJO JOE · AN SEINEN STIEFELN KLEBTE BLUT
I·E 1966 · 91 min · DF · 35mm · FSK 18 · Regie: Sergio Corbucci · Drehbuch: Dean Craig , Fernando Di Leo · Kamera: Silvano Ippoliti · Darsteller: Burt Reynolds, Aldo Sanbrell, Fernando...

    “Duell Hoch Zwei!”

    NAVAJO JOE · AN SEINEN STIEFELN KLEBTE BLUT

    I·E 1966 · 91 min · DF · 35mm · FSK 18 · Regie: Sergio Corbucci · Drehbuch: Dean Craig , Fernando Di Leo · Kamera: Silvano Ippoliti · Darsteller: Burt Reynolds, Aldo Sanbrell, Fernando Rey u.a.

    Kult-Regisseur Sergio Corbucci inszenierte 1966 nicht nur seinen bahnbrechenden DJANGO, sondern auch diesen rüden Italowestern mit Burt Reynolds (ohne Schnubbi) als Indianer, der eine Räuberbande nach und nach dezimiert und um ihre Beute bringt. Reynolds leitete mit diesem Film seine fruchtbare Abenteuer- und Westernfilmphase ein, die 1971 schließlich in John Boormans legendärem DELIVERAnCE gipfeln sollte, wo er als Naturbursche ebenfalls eine mehr als gute Figur macht! Das Drehbuch stammt unter anderem von Fernando di Leo, welcher uns neben lauter Italo-Thriller-Klassikern den herrlich groben und von uns bereits gezeigten Actioner IL BOSS bescherte. Und der traumhafte Soundtrack wurde von Altmeister Morricone komponiert – was will man mehr?

    Im Anschluss, ca. 22:30:

    YONG ZHENG MING ZHANG SHAO  LIN MEN · DAS TÖDLICHE DUELL DER SHAOLIN

    HK 1981 · 88 min · DF · 35mm · FSK 18 · Regie: Cheng Hou · Drehbuch: Wei-Min Chiang · Kamera: unbekannt · Darsteller: Carter Wong, Ling Chia, Tao Liang-Tan u.a.

    Im Premierenjahr von STAR WARS (1977) wurden die Bahnhofskinos und Drive-Ins dieser Welt noch fleißig mit Eastern-Kost gefüttert – die generell wahnsinnigsten Produkte ihrer Art kamen dabei oftmals aus Taiwan. Man hatte zwar nicht die Filmbudgets der Shaw-Brothers zur Verfügung, machte dies aber durch einen überquellenden Ideenreichtum und ausgiebigen Aderlass wieder wett. Regisseur Hou Cheng (welcher auch ein paar Chen Sing - Kracher inszenierte) drückt dementsprechend voll auf die Tube: Hier sind es Kung-Fu-Gorillas (!), die einen fast schon klassischen Rache-Eastern in ein geradezu deliriöses Zelluloid-Unterfangen verwandeln! Und Zauberer mit Riesenzungen gibt es noch als Bonus! Seeing is Believing! 


  2. 0 notes
  1. “Fang Fatal!”
2O:3O Uhr:
BLUT AN DEN LIPPEN (LES LÈVRES ROUGES)
B 1971 · 100 min · DF · 35mm · R: Harry Kümel
Die traumartige Geschichte eines Pärchens, welches auf
der Urlaubs-Rückreise in einem alten Hotel an der belgischen
Küste strandet und dort...

    “Fang Fatal!”

    2O:3O Uhr:
    BLUT AN DEN LIPPEN (LES LÈVRES ROUGES)
    B 1971 · 100 min · DF · 35mm · R: Harry Kümel

    Die traumartige Geschichte eines Pärchens, welches auf  
    der Urlaubs-Rückreise in einem alten Hotel an der belgischen  
    Küste strandet und dort die Bekanntschaft mit der ominösen  
    Gräfin Bathory macht, zählt zu den atmosphärischsten und  
    erotischsten Vampirfilmen aller Zeiten:
    Ein exquisit gefilmter und mit der wunderbaren Delphine Seyrig (L’ANNÉE DERNIÈRE À MARIENBAD, 1961) perfekt besetzter Ausflug in die Zeit des Zwielichts, wenn das Meer mit dem Himmel im nebligen Blau verschwimmt. Regisseur Harry Kümel ist bekannt für seinen „magischen Realismus“ und schenkte der Welt unter anderem den surrealen MALPERTUIS (1972) und die wunderbar bizarre Miniserie THE ARRIVAL OF JOACHIM STILLER (1976).

    ca. 22:3O Uhr:

    DER BISS DER SCHLANGENFRAU (THE LAIR OF THE WHITE WORM)
    GB 1988 · 90 min · DF · 35mm · R/B: Ken Russell  

    Regie-Enfant-terrible Ken Russell (WOMAN IN LOVE, THE  
    DEVILS, TOMMY, ALTERED STATES) legte mit THE LAIR OF  
    THE WHITE WORM einen seiner letzten psychedelisch-wilden  
    Kinotrips vor und verbindet satirisch gekonnt alt-englische Mythen
    mit Elementen des Vampirfilms:
    Die Ausgrabung eines mysteriösen Reptilienschädels löst eine Welle von bizarren Visionen und blutigen Morden aus, ein Schlangenkult treibt sein Unwesen und dann wäre da noch sexy Lady Marsh (großartig: Samantha Donohoe), welche ihre exquisiten Outfits gerne mal mit Jungfrauenblut betröpfelt.  
    Mittendrin: Hugh Grant als überheblich-charmanter Lebemann!




  2. 1 note
  1. “Höhlenforscher”
Alien - Die Saat des Grauens kehrt zurück (Alien due - Sulla terra, Italien, 1980, Ciro Ippolito)
Noch vor James Camerons ALIENS (1986) bekam Ridley Scotts Kulthit ALIEN (1979) eine inoffizielle Fortsetzung spendiert:
Sie kommt,...

    “Höhlenforscher”

    Alien - Die Saat des Grauens kehrt zurück (Alien due - Sulla terra, Italien, 1980, Ciro Ippolito)

    Noch vor James Camerons ALIENS (1986) bekam Ridley Scotts Kulthit ALIEN (1979) eine inoffizielle Fortsetzung spendiert:
    Sie kommt, natürlich, aus Italien und spielt größtenteils in einer feuchten Höhle, irgendwo auf unserem wunderschönen, blauen Planeten. Dank des blutigen Covers der Greenwood VHS Cassette mauserte sich diese dreiste Monstrosität zu einem kleinen Video Kulthit -
    ein bizarrer Soundtrack, surreale Visionen und locker verteilter Splatter taten dann ihr Übriges! Kultregisseur Michele Soavi (DELLAMORTE DELLAMORE) spielte damals übrigens in so einigen Italo Horrorfilmen kleine Sterberollen - und auch hier darf er dem Monster zu Opfer fallen!

    DIE TODESGROTTEN DER SHAOLIN (Dip Bin, HK, 1979, Tsui Hark)
    In einer gewaltigen Festung kommt es immer wieder zu bizarren Todesfällen, verursacht durch einen Schwarm schwarzer Schmetterlinge - handelt es sich um ein Werk der Magie? Eine Truppe Todesmutiger macht sich auf den Weg in die tiefen Gangsysteme unterhalb der Festung, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen…
    Regie- und Produzentenlegende Tsui Hark (SÖLDNER KENNEN KEINE GNADE, ZU - WARRIORS OF THE MAGIC MOUNTAIN, PEKING OPERA BLUES) drückt bereits in seinem ersten Spielfilm gewaltig auf das Gaspedal und verquickt rasant Martial Arts mit Horror und Fantasy. Er begründete einen Style aus kinetischer Kameraführung und wildem Drahtseil Fu, der das Hongkong Kino der Achtziger und frühen Neunziger nachhaltig beeinflussen sollte!


  2. 0 notes
  1. “Teufel & Satan!”
Sadomona - Insel der teuflischen Frauen (Policewomen, USA, 1974, Lee Frost)
Superpolizistin Lacy Bond begibt sich auf eine mysteriöse Insel, um mit der dort ansässigen Verbrecherorganisation, bestehend aus Bikini Schönheiten unter...

    “Teufel & Satan!”

    Sadomona - Insel der teuflischen Frauen (Policewomen, USA, 1974, Lee Frost)
    Superpolizistin Lacy Bond begibt sich auf eine mysteriöse Insel, um mit der dort ansässigen Verbrecherorganisation, bestehend aus Bikini Schönheiten unter Führung einer alten Dame, abzurechnen. Dies führt zu allerlei verrückten Scharmützeln, welche von Exploitation Veteran Lee Frost (HEISSE SPOREN, DAS DING MIT DEN ZWEI KÖPFEN) äußerst unterhaltsam in Szene gesetzt werden! Von einem obskuren “Spezialtraining” bis hin zu unbeholfenen Karate Einlagen, einer Autoverfolgungsjagd und, ja, Gangster Omas Sexsklaven
    wird dem geneigten Betrachter hier das perfekte Drive-In Paket geliefert: Kommet und staunet, über die INSEL DER TEUFLISCHEN FRAUEN!

    “Die saftige Überraschung!”

    Maestro Mario Bava (DIE STUNDE, WENN DRACULA KOMMT; BLUTIGE SEIDE; PLANET DER VAMPIRE) präsentiert uns ein ungemütliches Familiendrama a l'Italiana, garniert mit Bergen an Tomatensauce - garantiert nichts für schwache Nerven!

  2. 0 notes
  1. “Day & Night!”
Oh, Happy Day! (D, 1970, Zbynek Brynych)
Eine echte Rarität: Bevor das Rot jegliche Farbe verdrängt und der Feind allen Zelluloids, das Essigsyndrom, die Kopie dieses wunderbaren und seltenen Films endgültig zersetzt, wollen wir sie...

    “Day & Night!”

    Oh, Happy Day! (D, 1970, Zbynek Brynych)
    Eine echte Rarität: Bevor das Rot jegliche Farbe verdrängt und der Feind allen Zelluloids, das Essigsyndrom, die Kopie dieses wunderbaren und seltenen Films endgültig zersetzt, wollen wir sie durch die Projektoren der Black Box jagen!
    Zbynek Brynych, dessen wilden ENGEL, DIE IHRE FLÜGEL VERBRENNEN wir vor einiger Zeit bereits gezeigt haben und dessen DIE WEIBCHEN gerade eine fantastische Blu Ray Auflage von Bildstörung kredenzt bekommen hat, zeigt auch in OH HAPPY DAY, daß er zu den wahren Anarchisten des deutschen Films zählte.
    Eine geradezu psychedelische “Coming Of Age” Satire, in der deutsches 70er Jahre Spießertum auf jugendliche Wildheit trifft, zudem bis in die Nebenrollen mit Nadja Tiller und Siegfried Rauch exzellent besetzt!

    Traumdämon (Dream Demon, GB, 1988, Harley Cokeliss)
    Eine junge Frau (Jemma Redgrave, Nichte von Vanessa) leidet unter Alpträumen, Realität und Fiktion vermischen sich…Moment mal, erleben wir hier gerade ein NIGHTMARE ON ELMSTREET?!
    Jain…Man kann Regisseur Harley Cokeliss (DER KAMPFKOLOSS, BLACK MOON, MALONE) eine gewisse Inspiration nicht absprechen, dennoch geht der beunruhigende Traumdämon eher düsterere, eigene Wege: Erwachsener als das erfolgreiche Freddy Krueger Vorbild kommt der Film daher, und die visuell beeindruckenden Traumsequenzen mit ihren finsteren Schattenspielen wirken eher vom Expressionismus des deutschen Stummfilms inspiriert. Kurzum: TRAUMDÄMON ist eine echte Perle der kleinen britischen Horror Renaissance der Spät-80er!

  2. 0 notes
  1. “Dicke Dinger”
Gigant des Grauens (War of the Colossal Beast, USA, 1958, Bert I. Gordon)
Bert I. Gordon, Hollywoods legendäre Ein-Mann-Monsterfilmfabrik (DIE RACHE DER SCHWARZEN SPINNE, BEGINNING OF THE END, INSEL DER UNGEHEUER) produzierte mit...

    “Dicke Dinger”

    Gigant des Grauens (War of the Colossal Beast, USA, 1958, Bert I. Gordon)

    Bert I. Gordon, Hollywoods legendäre Ein-Mann-Monsterfilmfabrik (DIE RACHE DER SCHWARZEN SPINNE, BEGINNING OF THE END, INSEL DER UNGEHEUER) produzierte mit diesem gigantischen Werk eine direkte Fortsetzung zu seinem preisgünstigen Kultklassiker DER KOLOSS (1957): Colonel Glenn Manning, auf tragische Weise zu Hochhausgröße mutiert, ist wieder da!
    Bessere Effekte, ein ikonisches Monster Make Up und ein Miniaturhäuschen zertrampelnder Hauptcharakter lassen auch hier das Herz jedes Fans höher schlagen. Zudem entfaltet das wunderbare Schwarz/Weiss erst auf der Leinwand seine wahre Wirkung!

    Ein Superheißes Ding (Double Agent 73, USA, 1974, Doris Wishman)

    Chesty Morgan ist Doppelagentin 73. Nicht nur, daß diese Zahl den mächtigen Brustumfang dieser legendären Kämpferin für die Gerechtigkeit darstellt, nein, diesmal wurde sogar eine (explosive) Kamera in ihr linkes Prachtstück implantiert! Ein Rennen gegen die Zeit beginnt und es gibt viele Gegner, die es mit Brust Power auszuschalten gilt…
    Und wer ist der geheimnisvolle Oberfiesling Toplar? Wird 73 ihn stoppen können?
    Regisseurin Doris Wishman ist eine wahre Sexploitation Underground Legende und drehte für sehr wenig Geld über 25 (!) absurd-sympathische Filme, von denen so einige Kultstatus erlangten:
    Vom Nudistenfilm bis zum Geschlechtsumwandlungsdrama, keine noch so schlüpfrige Thematik blieb von der Grand Dame des Untergrunds unberührt!

  2. 0 notes
  1. “Kraut Total!”
Fluchtweg St. Pauli - Großalarm für die Davidswache (D, 1971, Wolfgang Staudte)
Ein dreckiger Klassiker des wunderbaren deutschen 70er Jahre
Kriminalfilms mit einem exzellenten Horst Frank als Gngster auf der Flucht! Untermalt von...

    “Kraut Total!”

    Fluchtweg St. Pauli - Großalarm für die Davidswache (D, 1971, Wolfgang Staudte)

    Ein dreckiger Klassiker des wunderbaren deutschen 70er Jahre
    Kriminalfilms mit einem exzellenten Horst Frank als Gngster auf der Flucht! Untermalt von einem jazzig-tanzbaren Score führt uns Regieveteran Wolfgang Staudte (DIE MÖRDER SIND UNTER UNS, DER SEEWOLF) durch die unglamouröseren Ecken Hamburgs.
    Die restliche Besetzung mit Christiane Krüger, Heinz Reincke, KlausSchwarzkopf, Sigurd Fietzek und Andrea Rau läßt den Kenner des damaligen Kinos ebenfalls mit der Zunge schnalzen -
    Kraut Thrills at it’s best!

    Alpha City (D, 1985, Eckhart Schmidt)

    Mittlerweile kennt man Eckhard Schmidt eher wegen seiner diversen gelungenen Dokus über die Hollywoodsche Traumfabrik, aber in den 80ern brachte er die Kinos mit Désirée Nosbusch als DER FAN (1982) zum Glühen und das Filmsternchen und sich in die Gazetten! 1985 drehte er dann gleich vier Filme, den Neon Thriller ALPHA CITY, den von LAST HOUSE ON THE LEFT und DIE KLASSE VON 1984 inspirierten Terrorschocker LOFT, den eigenartigen DAS WUNDER und, unter Pseudonym, den Teenie Spaß DIE KÜKEN KOMMEN.
    Melancholische Elemente, Gewalt, Synthie Beats und eine mitunter bizarre 80er Jahre Aura machen auch ALPHA CITY zu einem echten Schmidt:
    Hier ist es ein junger Claude-Oliver Rudolph, welcher samt seiner
    Liebsten von einem psychotischen Killer bedroht wird, in Alpha City, der Neonstadt im Zwielicht des grauenden Morgens…

  2. 0 notes
  1. MONDO BIZARR präsentiert vom 02.02. bis 04.02.2018 eine bunte 35mm Reise durch die Bahnhofskinos dieser Welt: Von einem unheimlichen Schloss auf eine einsame griechische Insel,
von den Straßen Hongkongs bis in die apokalyptische Zukunft.
Ein...

    MONDO BIZARR präsentiert vom 02.02. bis 04.02.2018 eine bunte 35mm Reise durch die Bahnhofskinos dieser Welt: Von einem unheimlichen Schloss auf eine einsame griechische Insel,
    von den Straßen Hongkongs bis in die apokalyptische Zukunft.
    Ein italienischer Superheld, Astronauten, Godzilla, Zwerge, ein Ziegenhirte, ein mysteriöser Mörder, knallharte Hongkong Cops und Endzeit Punks balgen um die Aufmerksamkeit
    des verwunderten Zuschauers!
    Drei Tage, acht Filme:
    Eine Zelluloid Weltreise, die sie so schnell nicht vergessen werden!

    Freitag, 02.02.2018
    20.30 Uhr

    DOUBLE FEATURE:

    Argoman - Der phantastische Supermann (Come rubare la corona d'Inghilterra, I, 1967, Sergio Grieco)

    Die Superheldenfilme des Italiens der 60er zeichneten sich durch knallbunte Sets, niedrige Budgets, aber nichtsdestotrotz wilde Ideen aus und entwickelten als lebendig gewordene Comic Strips ihren ganz eigenen Charme. Während man Mario Bavas DIABOLIK schon fast als Großproduktion bezeichnen kann, mußte
    Sergio Griecos ARGOMAN mit einem wesentlich niedrigeren Catering Budget auskommen: Dafür gibt es einen wahnwitzigen Folter-Roboter, hübsche Ladies, einen herrlich beschwingten Soundtrack und den ganz besonderen telekinetisch begabten Helden, welcher beim Schäferstündchen schon mal kurzzeitig seine Superkräfte verliert!

    Planet des Schreckens (Galaxy Of Terror, USA, 1980, Bruce D. Clark)

    Diese Roger Corman Produktion hat im Laufe der Jahre durchaus einen Kultruf entwickelt, was unteranderem der Mitarbeit von James Cameron (ALIENS, TERMINATOR, TITANIC) zu verdanken ist. Er war damals als Production Designer und Concept Artist für New World Pictures tätig und schaffte es, selbst mit niedrigstem Budget interessante Sets zu zaubern:
    Da wurden auch schon mal Eierkartons an die Wand gepappt!
    Zudem geben B-Movie Größen wie Edward Albert, Ray Walston, Zalman King, Sid Haig, Robert Englund und Grace TWIN PEAKS Zabriskie ihr Stelldichein, hübsche Latex Kreaturen huschen durch die finsteren Raumschiffgänge und es gibt da so eine Szene mit einem Riesenwurm, welche der Betrachter garantiert so schnell nicht vergessen wird!

    Samstag, 03.02.,
    15.30 Uhr:

    Die Brut des Teufels (Mekagojira no gyakushû, Japan, 1975, Ishirô Honda)

    Aliens! Mechagodzilla! Titanosaurus! DIE BRUT DES TEUFELS ist einer der unterhaltsamsten Godzilla Filme und ein absoluter Klassiker der Kino Matinees vergangener Tage. Altmeister Honda,
    Schöpfer des ersten Godzilla Abenteuers (Gojira, 1954) zerlegt urbane Strukturen wie kein anderer und die majestätische Musik von Akira Ifukube sorgt für einige Gänsehautmomente:
    Längst ist Big G hier nicht mehr der Fiesling, sondern beschützt Japan erneut vor außerirdischen Invasoren, was dem Film neben dem üblichen Monstergebalge einige interessante Aspekte abgewinnt.
    Absoluter Kult und ein Muss in 35mm!

    Samstag, 03.02.,
    18.00 Uhr:

    Das blutige Schloss der lebenden Leichen (La Rose écorchée, FR, 1969, Claude Mulot)

    Claude Mulot, eigentlich eher bekannt für seine Pornofilme, legte 1969 mit LA ROSE.. ein recht atmosphärisches Debut hin, sichtlich inspiriert von Georges Franjus Klassiker
    LES YEUX SANS VISAGE (1960): Auch hier sorgt die Gesichts-Entstellung einer jungen Frau für Verzweiflung, Wahnsinn und schließlich Mord. Während Franju seine Geschichte meisterhaft
    in Schwarz/Weiss erzählt, greift Mulot in den Farbtopf und garniert das Ganze mit einigen bizarren Einfällen, welche dem Film eine nahezu traumartige Stimmung verpassen. Zwerge sind auch vorhanden.
    Ein seltsamer Film, aber durchaus faszinierend und entfernt an die Werke Jean Rollins erinnernd. Lebende Leichen gibt es natürlich keine, da war die deutsche Titelschmiede mal wieder höchst kreativ.
    Elizabeth Teissier sollte man übrigens Jahre später im Samstag Abendprogramm der Öffentlich-Rechtlichen wiederbegegnen: Als mysteriöse Astrologin an der Seite von Horst Buchholz in der ASTRO SHOW!


    Samstag, 03.02.,
    20.30 Uhr:

    DIE SAFTIGE ÜBERRASCHUNG (Italien, 1980, Johann d'Amato)

    In diesem spannenden Griechenland-Urlaubsdramolett geht es um einen Bergbauern, welcher sich in eine amerikanische Touristin (Tisa Farrow, Schwester von Mia) verliebt.
    Leider haben die beiden die Rechnung ohne ihre Freunde gemacht und die Situation eskaliert. Packend, hart, erschreckend - ein echter Klassiker des sonnengegerbten Ziegenhirten Horrors,
    den man sich auf großer Leinwand nicht entgehen lassen sollte!

    Sonntag, 04.02.,
    13.00 Uhr:

    So ein Windhund (Slalom, Italien/Frankreich/Ägypten, 1965, Luciano Salce)

    Vittorio Gassman. Adolfo Celi. Daniela Bianchi. Ennio Morricone tönt aus den Lautsprechern. Ciao, Italia! Komödienregisseur Salce gelingt hier ein interessanter Genre Spagat zwischen Humor, Mystery und tödlichem Ernst, vom Skiurlaub bis in die Wüstenei Ägyptens: Was als lustiger Skiurlaub zweier Schürzenjäger beginnt, entwickelt sich im weiteren Verlauf zum handfesten Thriller.
    Die deutsche 35mm Kopie ist zudem unglaublich rar, von daher freuen wir uns besonders, dieses italienische Kleinod in voller Zelluloid Pracht präsentieren zu können!

    Sonntag, 04.02.,
    15.30 Uhr:

    Hongkong Cop - Im Namen der Rache (Wong Ga Jin Si, HK, 1986, David Chung)

    Dieser erste Teil der mittlerweile legendären IN THE LINE OF DUTY Reihe ist eines jener Actionbretter, wie sie heutzutage aus Honkong einfach nicht mehr denkbar sind. Ein harter,
    rasanter Trip, kein Gramm Fett zuviel, voller halsbrecherischer Fights, Schiessereien und Vehikel Stunts! Actionlegende Michelle Yeoh, Michael Wong, Hiroyuki Sanada und Massen von Stunt Leuten leisten schier Unglaubliches: Kein CGI Blut weit und breit - hier knacken die Knochen im Minutentakt!

    Sonntag, 04.02.,
    18.00 Uhr:

    Endgame - Das letzte Spiel mit dem Tod (Endgame - Bronx lotta finale, Italien, 1983, Joe d'Amato)

    Das italienische Endzeitfilm Genre, inspiriert vom gewaltigen Erfolg von George Millers Actionbombe MAD MAX 2 - THe ROAD WARRIOR, gebar unzählige post-apokalyptische Spektakel
    (METROPOLIS 2000, RUSH, FIREFLASH, etc.) und auch Vielfilmer Aristide Massaccesi aka. Joe d'Amato leistete mit dem GRAF ZAROFF inspirierten ENDGAME seinen, nach 2020 TEXAS GLADIATORS, zweiten Beitrag. Und alle kamen: Al Cliver, Laura Gemser, Gabriele Tinti, schon wieder George Eastman, Gordon Mitchell und Hal Yamanouchi - allein wegen der Darsteller und Outfits ist dieser unterhaltsame Trip in eine mutierte Zukunft ein lohnenswerter Rundschlag im Italo Kino jener Zeit sowie ein würdiger Abschluß für unsere vierte Bahnhofskinoreise um die Welt!

  2. 2 notes
  1. “American Apocalypse”
DAS IST AMERIKA, TEIL 2 (THIS IS AMERICA, PART 2, USA, 1980, Romano Vanderbes)
Das Genre der Mondo Doku feierte seit dem Klassiker MONDO CANE (I, 1962) und dem unangenehmen Schulhofschocker GESICHTER DES TODES (USA, 1978)...

    “American Apocalypse”

    DAS IST AMERIKA, TEIL 2 (THIS IS AMERICA, PART 2, USA, 1980, Romano Vanderbes)
    Das Genre der Mondo Doku feierte seit dem Klassiker MONDO CANE (I, 1962) und dem unangenehmen Schulhofschocker GESICHTER DES TODES (USA, 1978) beachtliche Erfolge und trieb oftmals gar bizarre Blüten: Der Mensch, das Tier, steht im Vordergrund, seine Brutalität, Sexualität und seltsamen Rituale.
    In der unterhaltsamen DAS IST AMERIKA Reihe werden, man ahnt es schon, ausgerechnet die Amerikaner seziert, und besonders Teil 2 kann man nach dem äußerst erfolgreichen, eher ernsthaften, Vorläufer durchaus als eine Art Satire auf das “Land der unbegrenzten Möglichkeiten” ansehen:
    Das die meisten Highlights mal wieder frei erfunden sind, tut dem Spektakel keinen Abbruch!
    Haustier Bordelle, ein Sahnetorten schmeißender Superheld namens “Captain Sticky”, Swinger Clubs, Jello Biafra, Würmer schnabulierende Bürger…
    und das alles bereits 37 Jahre bevor ein Orange-Gesichtiger Choleriker die Führung des Landes übernahm!  

    FRANKENSTEINS TODESRENNEN (DEATH RACE 2000, USA, 1975, Paul Bartel)
    Dieser wunderbare Klassiker aus der Roger Corman Schmiede spielt in einer dystopischen Zukunft, in der ein Autorennen breiteste Lächeln auf die Gesichter
    des amerikanischen Volkes zaubert: Das DEATH RACE (auch der Titel von Paul W. S. Andersons Remake aus dem Jahre 2008), bei dem es das Ziel ist, möglichst viele Kontrahenten
    und Passanten mit teilweise schier unglaublichen Killergefährten aus dem Wege zu räumen! Für Kinder und Behinderte gibt es gar Extrapunkte! David Carradine als “Frankenstein” braust in diesem herrlich politisch unkorrekten Spaß voran, aber Sylvester Stallone als “Machine Gun Joe” und andere tolle Recken wie Mary Woronov, Roberta Collins, John Landis (als Mechaniker) und Martin Kove sind ihm auf den Fersen! Schnell, schneller, Death Race 2000!!


  2. 0 notes
  1. “Eis & Eisiger!”
20.30 Uhr:
FEUER UND EIS (Fire And Ice, USA, 1983, Ralph Bakshi)
“Sword And Sorcery” war Anfang bis Mitte der 80er Jahre dank CONAN - DER BARBAR schwer angesagt und auch Animationsspezialist Ralph FRITZ THE CAT Bakshi
versuchte sich...

    “Eis & Eisiger!”

    20.30 Uhr:

    FEUER UND EIS (Fire And Ice, USA, 1983, Ralph Bakshi)

    “Sword And Sorcery” war Anfang bis Mitte der 80er Jahre dank CONAN - DER BARBAR schwer angesagt und auch Animationsspezialist Ralph FRITZ THE CAT Bakshi
    versuchte sich nach seiner Verfilmung von HERR DER RINGE (1978) auf äußerst gelungene Weise an dem klassischen Thema: Sein FEUER UND EIS bietet quasi ein “Best Of” des Genres mitsamt muskulösem Helden, sexy Prinzessin, monströsen Unholden und fiesem Zauberer, welcher sich anschickt, eine neue Eiszeit über das Land hereinbrechen zu lassen.
    Gekoppelt mit den spektakulären Designs und Entwürfen von Frank Frazetta ist hier ein Animationsmärchen für Erwachsene entstanden, welches so im heutigen Mainstreamkino
    nicht mehr denkbar wäre.

    ORCA - DER KILLERWAL (Orca, USA, 1977, Michael Anderson)

    KING KONG hatte Dino de Laurentiis 1976 gerade erst neu verwurstet, Spielbergs DER WEISSE HAI (1975) war aber auch noch in aller Munde - warum nicht eine eigene Variante herstellen?
    Noch eine gewaltige Prise MOBY DICK hinzu und fertig ist das gewaltige Abenteuer ORCA - DER KILLERWAL! Ein Film, welcher zahllose Kinder der 80er traumatisierte, als eraufgrund seiner (nicht nachzuvollziehenden) Freigabe “Ab 12” zur Prime Time in den Öffentlich Rechtlichen lief: Menschen werden schnabuliert, Bo Derek verliert gar ihr Bein und es gibt da noch dieses ganz besonders geschmacklose Highlight…Regieveteran Michael Anderson hatte zuvor den Kulthit FLUCHT INS 23. JAHRHUNDERT gedreht und überzeugt auch hier mit einigen visuell beeindruckenden Set Pieces. Ennio Morricones Score ist unvergesslich, Carlo ALIEN Rambaldis Orca Killerwal ein echter Antiheld und Richard Harris in der Hauptrolle nicht unbedingt nüchtern, aber äußerst intensiv!


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